Von Sommer 2012 bis Jänner 2013 wurde für die Vorarlberger Illwerke AG das 1-dimensionale Druckstoß-Simulationsprogramm "Drust" runderneuert.

Das Programm ging ursprünglich aus einer Eigenentwicklung der VIW hervor und verwendet vom Auftraggeber selbst definierte FORTRAN-Module zur Beschreibung von Wasserschlössern, Turbinen, Pumpen und Pumpturbinen.

Mithilfe dieser Modulstruktur war  es den VIW möglich, seit den 1980er Jahren alle Kraftwerksprojekte innovativ auszulegen und zur höchsten Betriebssicherheit zu führen.

Die Auswertung der Daten der Simulations-Läufe erfolgt mit dem ITEG-Produkt TISGraph, welches zeitabhängige Diagramme und parametrische Darstellungen von Kennfeldern erlaubt.

Die neue Version 2.0 von Drust ermöglicht es, das über Jahrzehnte aufgebaute Know-How in einer zentralen Datenbank langfristig zugänglich und erweiterbar zu halten, und verbessert die Bearbeitung der Module derart, dass eine weitere Generation von Ingenieuren die Druckstoßsimulation neuer Anlagen dem Stand der Technik entsprechend durchführen kann.

Durch die erfolgreiche Kooperation von Auftragnehmer und Auftraggeber konnten selbst komplexe Funktionalitäten wie die Auszählung von Einwirkungs-Kollektiven für Betriebsfestigkeitsnachweise mit optimaler Benutzerführung umgesetzt werden.

Christoph Lechleitner, 03 Jul 2013


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